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Gegenstandes A lltü, wie im verfinsterten Zimmer umge-kehrte Bilder der Gegenstände auf der dem Glase gegen-überliegenden Wand entstehen. Auch ist der innere mitder gläsernen Feuchtigkeit erfüllte Raum des Auges einemsolchen Zimmer völlig ähnlich, und wird durch den schwar-zen die braune Haut von innen bekleidenden und durch diedurchsichtige NeHhaut durchscheinenden Leim verdunkelt.
Diese Aehnlichkeit des Auges mit dem verfinstertenZimmer, welche porca (Oe reirsälions, oprices psrcejibrilX. Neapel. 158g. 4-) zuerst entdeckt hat, leitetedie Naturforscher auf bessere Wege zur Erklärung des Se-hens, und bewiest, daß dabey etwas von außen her insAuge komme, da unter den Alten viele geglaubt hatten,die Srralen giengen vom Auge aus, wie etwa der Stock,durch den man etwas befühlt, von der Hand ausgeht.Porta selbst war inzwischen von der richtigen Erklä-rung noch weit entfernt. Er nahm die Oefnung desSterns für das Loch im Laden des Zimmers und die Kry-stallinse für die Wand an, auf welcher sich das Bild ab-mable; er behauptete auch dieser Theorie gemäß, daß vonjedem Punkte der Sache nur ein einziger Stral ins Augskomme.
Lvepler, der so viel neue Wahrheiten gelehrt hat,lehrte auch zuerst (i'ar-üipomenn aä Virell'ionem, krst1604. 4. csp. 5.) die Art und Weise der Entstehung desBildes richtig. Er zeigte, daß es auf die Nehhaut falle,und daselbst deutlich seyn müsse, wenn man deutlich sehensolle. Er war der erste, der aus jedem Punkte des Ge-genstandes mehrere einen Kegel bildende Stralen ins Augekommen, und durch den Punkt ihrer Wiedervereinigungden Ort bestimmen ließ, in welchem sich das deutliche Bilddes stralenden Punkts entwirft. Gcheiner in Rom setzteendlich im Jahre 1625 diese Keplerische Erklärung ganzaußer Zweifel. Er schnitt von einem Ochsen - oder Schaaf-auge die hintern Haute bis auf die Netzhaut weg, und er-,'blickte nun die Bilder solcher Gegenstände, die sich in dergehörigen Entfernung befanden, auf der bloßen Nehhaut