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1 (1787) Von A bis Epo
Entstehung
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deutlich abgemahlt. Eben dies nahm er auch an einemmenschlichen Auge wahr.

Inzwischen muß man sich hüten, die Aehnlichkeit des'Auges mit dem verfinsterten Zimmer allzuweit zu treiben,sich etwa die Seele als den Zuschauer vorzustellen, der dasBild betrachtet, und zu glauben, das, was sie empfindet,sey das auf der Netzhaut entworfene Bild selbst. Dieses-Bild zu sehen, müste sie noch ein zweytes Auge haben,womit sie das Bild im ersten anblickcn könnte. Deut-liches Bild und deutliches Sehen sind zwar unzertrennlichmit einander verknüpfet; allein nur als zwo Wirkungeneiner und ebenderselben Ursache. Die genaue Wiederver-einigung der Stralen, welche aus einerley Punkte des sicht-baren Körpers ausgiengen, ist die Ursache der Deutlichkeitdes Bildes und der Deutlichkeit des Sehens zugleich,s. Sehen.

Die Deutlichkeit des Bildes auf der Netzhaut wirdgestört, wenn die Vereinigungspunkte nicht genan-auf die-selbe treffen, sondern entweder vor ihr, oder hinter ihr lie-gen. Beyspiele beyder Falle geben Fig. zo.u. Z l.Taf.IU.In Fig. z o. haben sich die Stralen des Kegels I! I< I( schonvor der Netzhaut bey b vereiniget, und durchkreuzt; inFig. z i. erreichen sie einander bey k> erst hinter der Netz-haut. In beyden Fallen bilden sie statt des Punkts 6 ei-nen Kreis ab, der die Linie <1 c zum Durchmesser hat. Mansieht aber leicht, daß ein Bild undeutlich werden muß,wenn sich jeder Punkt desselben in einen Kreis auöbreiket.Mit diesem undeutlichen Bilde nun entsteht auch zugleichundeutliches Sehen.

Entfernte Gegenstände senden von jedem ihrer Punkteeinen Stralenkegel ins Auge, dessen Stralen nahe am 'Augekeine merkliche Divergenz zeigen, eben darum, weil sie,rückwärts betrachtet, erst in einem entfernten Punkte zu-sammenlaufen. Ein solcher Kegel läst sich also als einStralencylinder ansehen, dessen Stralen parallel laufen.So ist Fig. za. vorgestellt. Rückte der gesehene