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Abw
Eismeere , obgleich auch mit Beziehung auf den andernNordpol, der ohngefähr in den mitten durch Californiengehenden Meridian, i; Grad vom nördlichen Erdpole fal-le. Nach diesem richte sich die Nadel hauptsächlich in Nord«amerika und den daranstoßendcn Meeren von den Azo-ren westwärts bis Japan.
Die beyden südlichen Pole sollen vom Südpole der Er-de etwas weiter abstehen. Der eine wird 16 Grad weitvom Südpole in einen 20 Grad westwärts von der magel-lanischen Strasse abstehenden Meridian gesetzt, und solldie Nadel in Südamerika, der Güdsee und einem gros-sen Theile des äthiopischen Meeres lenken. Der vier-te bekömmt seine Stelle 20 Grad weit vom Südpole indem Meridiane, der 120 Grad ostwärts von London durchNeuholland und die Insel Celebes geht. Die Kraftdieses PoleS soll, weil er am weitsten vom Pole der Erdeabsteht, überall den stärksten Einfluß haben, und sich überden südlichen Theil von Afrika und Asien und die darangrenzenden Meere erstrecken. Dies ist nun nach Halleydie Stellung des Magnetismus der Erde sür das Jahr1700, aris welcher er die aus den Beobachtungen gezog-nen Sätze auf folgende Art erklärt.
1. Den europäischen Pol im Meridiane von Lands-end in England haben alle Orte in Europa auf der West-seite ihres Meridians. tLie müssen also eine westlicheAbweichung haben, welche immer größer wird, je weiterman ostwärts geht.
2. Auf der Westseite des Meridians von Lands'endwürde die Nadel eine östliche Abweichung erhalten, wo-fern sie nicht wegen der "Annäherung des amerikanischenNordpols, der etwas mehr Kraft, als der erstere, zu be-sitzen scheint, westwärts gezogen würde, welcher Zug auchunter dem Meridian von Lands-end selbst noch einige west-liche Abweichung verursacht. In der Gegend des Meri-dians von Terceira mag vielleicht der europäische Pol so-viel überwiegen, daß daselbst eine östliche, oder wenigstenskeine westliche Abweichung mehr, statt findet. Westwärtsvon den Azoren aber überwiegt der amerikanische Pol, und