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4 (1791) Von See bis Z : mit sechs Kupfertafeln
Entstehung
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931
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in dem Falle die Diagonale beschreiben muß, wenn dieseZeit unendlich klein ist, oder wenn er von den beyden K-as-ten nur einen augenblicklichen Stoß bekommen hat. Manwird aber auch m diesem Bi weise den Fehler bald bemei en.Es ist kein Zweifel, daß dre Bewegung in der Diagonaledurch Trägheit gleichförmig fortdauert, wenn sie einmalangefangen hat: daß aber beym augenblicklichen Stoßediese Bewegung wirklich angefangen werde, folgt dar»aus noch nicht, und ist doch eigentlich das, was hier er.wiesen werden sollte.

Es last sich also der Grundsaß der zusammengesetztenBewegung in der gehörigen Strenge nur auf solche Be-wegungen anwenden, bey welchen der Körper von immerfortwirkenden Kräften, dieihn nieverlaffen, stets gleichförmig,oder wenigstens immer in gleichem Verhältnisse, nach derRichtung und fortgeschoben wird. Mit dieser Ein-schränkung aber würde seine Brauchbarkeit sehr gering seyn.Man wünscht in den Untersuchungen der Mechanik nichtblos solche Bewegungen, wie hier erfordert werden, son-dern überhaupt alle gleichförmige Bewegungen zusammen,zuseßen; noch mehr, man wünscktdenSatzauch auf Zusam-mensetzung derAräfre auszudehnen, indem man dieGrößejeder Kraft durch die gerade Linie oder durch den Weg aus«drücken will, durch welchen sie denKörper binnen einer gewis-sen Zeit mit gleichförmiger Bewegung treiben würde. DieseErweiterung darf man sich wohl nicht ohne Beweiß verstär-ken , wie dies von so vielen mechanischen Schriftstellern ge»schehen ist, welche den Grundsah in der größten Allgemein-heit angenommen, und die Theorie des Hebels sammt derganzen übrigen Statik und Mechanik darauf gegründethaben.

Herr Aästner (?coZr. Veälst et compostkioms virimntsteoris eviäeulius expostka. b-i^s. 17z;. 4.) hat daher dieseLehre ganz anders geordnet, und die Zusammensetzung derKräfte in vollkommner Strenge gerechtfertigt, indem er sieauf die Theorie des Hebels gründet. Er erweiset zuerstdas Gesetz des Gleichgewichts am geradlinigken Hebel, sowie es beym Worte Hebel (Th. ll. S. 568 u. f.) vorge-