Druckschrift 
4 (1791) Von See bis Z : mit sechs Kupfertafeln
Entstehung
Seite
930
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Andere, z. B. Daniel Bernoulli (Lommem. »csö.sc. ketropol. 1.1.) und d'?llemb rr ('chrsite äe v/nsmi-gue. a karis, 174z. 4. p. 22.) haben Beweise zu geben ver-sucht, die auch für den Fall gelten sollten, wenn der Kör-per während der Bewegung ganz sich selbst überlassen bleibt.Gegen Bernoulli'S Demonstration ist erinnert worden, siesey zu weitläufig und enthalte unerwiesene Voraussehun-gen. D'Aleinbert stellt sich vor, der Körper liegeauf einer Fläche, die sich in einem Falze der Bewegungnach Hk gleichförmig entgegenschiebe, während der Falzselbst mit der Flache zugleich der andern Bewegungnach ebenfalls gleichförmig entgegen geschoben werde.Hiebey müste der Körper H in absoluter Ruhe bl iben, weilseine beyden Bewegungen durch die entgegengesetzten, dieihm die Fläche giebt, gerade aufgehoben werden. Weilnun die Fläche geschoben werden soll, d. h. weil immerfort-wirkende Kräfte sie gleichförmig bewegen sollen, so wirdsie sich nach der Diagonale VH. bewegen, und der Körper,der in absoluter Ruhe ist, wird auf ihr die Knie Hv be-schreiben. Hierin liegt aber offenbar Voraussetzung dessen,was erwiesen werden soll (petitio principü). Denn indemich annehme, der Körper H bleibe in absoluter Ruhe, mußich schon vorauösetzen, daß seine Bewegung dem gleichför-migen Fortschieben der Fläche durch VH gerade entgegenge-setzt sey, d. i. daß er sich, wenn die Fläche ruhere, gleich-förmig durch Hv bewegen würde.

Noch einen andern Versuch eines solchen Beweisesfinde ich beym Brrsson. Man setze, zwo Kräfte nach Hkund HL wirken eine gewisse Zeit hindurch auf den PunktH, und verlassen ihn hernach, so ist gewiß, daß er wenig-stens während der Zeit, da die Kräfte wirken, die Dia-gonale Hv beschreiben wird. Verlassn ihn nun diese Kräfte,so wird er vermöge der Trägheit in der angefangenen Dia-gonale gleichförmig fortgehen, die Zeit, durch welche dieKräfte gewirkt haben, mag lang oder kurz gewesen seyn.Da also auf die sänge dieser Zeit nichts ankömmt, und sieweder in der Richtung noch in der Geschwindigkeit der Be-wegung etwas ändert, so folgt, daß der Körper auch selbst