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4 (1791) Von See bis Z : mit sechs Kupfertafeln
Entstehung
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Zus

jedes Zeittheils sich nirgend anders, als in irgend einem Pun-kte der Diagonale befinden könne. Auch in den Versuch,welchen Taf. IV. Fjg. 61. vorstellk, wird eben diese Gleich-förmigkeit erst durch die Veranstaltungen hineingebracbt,indem die Walze k gleichförmig fortgerollt, und dadurchunmittelbar sowohl ein gleichförmiger Fortgang nach derRichtung als auch ein gleichförmiges Abwickeln desFadens und Niedersinken nach ^0 bewirkt wird. Es istalso die Frage, ob diese beständige Gleichförmigkeit auch inder Natur selbst so nothwendig vorhanden fiy, als cs beydiesem Grundsätze supponirt, und beym Versuche durch dieVeranstaltungen bewirkt wird.

Mit andern Worten last sich dieses so ausdrücken. Esist zwar kein Zweifel, daß der Körper Taf. IV. Fig.6o.die Diagonale beschreiben wird, wenn man ihn wirklichin jeder Stelle seines Weges gleich stark und gleich schnellnach Richtungen forcschiebt, die mit und parallelsind. Aber es ist dir Frage, ob er noch eben das thunwnd, wenn ihm die Geschwindigkeiten nach undblos im Punkte mitgetheilt werden, und man ihn als-dann sich selbst überlast, ohne aus seine Bewegung weiterzu wirken? Genau betrachtet ist doch das letzte etwas an-ders als das erste. Aber die Evidenz des Grundsatzes undder Versuch sind nur auf das erste anwendbar.

Man hat daher diejenigen mit Recht getadlet, welcheden Grundsatz von der zusammengesetzten Bewegung ohneallen weitern Beweis allzuweit ausgedehnt, und die ganzeMechanik daraus herzuleiren gesucht haben. Dahin gehörtVarignon, und selbst Newton, welcher in seinen Primcipien die Theorie des Winkelhebels auf den Satz von zu-sammengesetzten Bewegungen und Kräften gründet, s.lVinkelhebel. Es bleibt zwar wahr, daß man keinenGrund sieht, warum die Gleichförmigkeit der Bewegun-gen oder Sollicitationen nach ^11 und während der Be-wegung durch chv wegfallen oder sich ändern sollte; aberdies ist immer noch nickt genug, um einen mathematischenBeweis eines so wichtigen Grundgesetzes auszumachen.

Nnlr