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bekanntes Metall abgeschieden (s. Crells Chemische Anna-len, »790 I. B. S. 291). Er legre demselben mit An.spielung auf den in eben diesem Jahrzehend entdeckten neuenPlaneten (s. Uranus) den Namen des Uranits bey, dener nachher in Uranium abgeändert hat, weil die En-dung des Worts Uranit mehr für Namen der Steinarten,als der Metalle, angenommen ist. Mit der Salpetersau.re gab dieses Metall sehr schöne Krystallen von zeisiggrünerFarbe in sechsseitigen Tafeln, wovon die grösten H Zoll langund ^ Zoll breit waren.
UMNUS, Georgsgestirn, Georgenplaner, Her.stchels planer, Vrsnuz, OenrAiuiN liäus, t/5or'-
Anrm /älrr/, cie Diese Namen hat man
einem erst seit zehn Jahren entdeckten Planeten beygelegk,der wegen seiner großen Entfernung von uns kaum anders,als durch Fernröhre, sichtbar ist.
Die wicktige Entdeckung dieses Planeten machte HerrFriedrich Wilhelm Herschel (geb. zu Hannover 1798,und im Jahr 1781 Musikdirektor zu Bach in England) mitHülfe der von ihm selbst verfertigten vortrestichen Teleskope,s. Spiegelrelcidop. Er war am iz März 1781 des Abendsmit Beobachtungen der Fixsterne beschäftiget, als er durchsein 7schuhigeS nervtonisches Spiegelteleskop im Thierkreise,zwischen den Hörnern des Stiers und den Füßen der Zwil-linge, einen kleinen Stern gewahr ward, der sich durchdas 22?mal vergrößernde Fernrohr als eine Scheibe vonmerklichem Durchmesser darstellte. Er brachte hierauf eine460 und eine Damalige Vergrößerung an, wodurch derStern eine noch merklichere Scheibengestalt zeigte. Er be-stimmte nun durch ein Mikrometer die Stellung desselbengegen die benachbarten Sterne (kliilos. Disn«. kor. 1781.Vol. l.XXI. k. I.), und hakte nach zween Tagen das Ver.gnügen zu sehen, daß der Stern gegen Morgen fortrückte,und sich dadurch noch mehr von den Fixsternen auszeichnete.Auf den ersten Anblick hielt ihn zwar Herr Herschel füreinen Kometen; aber der gänzliche Mangel eines Nebelsoder Schweifs, und sein nach einigen Tagen entdeckter re-
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