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gelmaßiger Lauf ließe» ihn bald vermuthen, -aß es ein bis-her unbekannter Planet seyn möge. Am Tage nach der er-sten Entdeckung, den 14 März, stand er gerade in Quadra-tur mit der Sonne, die ihm nun täglich näher kam. Ergierig zu dieser Zeit rechtläufig, und fast parallel mit derEkliptik, in 24 Stunden nur um ^Min. fort; aber seinLauf ward immer schneller, je näher ihm die Sonne kam,völlig so, wie es die Theorie der Planeten erfordert.
Als Wersche! hievon der königl. Sorietät Nachricht ge-geben hatte, fand auch D. Mafkelyne diesen Stern am17 März, und fieng vom i April an, die Beobachtungendesselben fortzusetzen. Er meldete die Entdeckung an Messstier nach Paris, welcher seine Beobachtungen vom 16 Aprilanfieng.
Im May kam die Nachricht hievon nach Deutschlandan Herrn Bode; aber die lange Abenddämmerung hinder-te hier schon den Stern zu sehen, ob er gleich von den Astro-nomen zu Mailand und Pisa noch im Monar May gefun-den ward. Man konnte nun schließen, daß er den 19 Iun.zur Sonne kommen, und etwa im Julius in der Morgen-dämmerung wieder sichtbar werden müste.
In der That sähe man ihn zu Paris, wo die Morgen-dämmerung später, als bey uns, anbricht, schon am 18Jul. wieder. Am i August fand ihn Herr Bode zu Ber-lin, und von nun an wurde er von mehrern Astronomenverschiedener Länder ununterbrochen beobachtet. Man säheihn am Lz Sepk. wieder in Quadratur mit der Sonne kom-men, und gleich darauf seinen Stillstand und Rückgang er-folgen, welcher immer schneller ward, und am 22 Dec.wo er der Sonne gegenüber stand, täglich 2^ Min. betrug,wobei) seine nördliche Breite immer zunahm.
Die englischen Astronomen hatten gleich nach der erstenEntdeckung dieses Sterns seine planetarische Beschaffenheitvermuthet; die französischen Beobachter hingegen hieltenihn anfänglich für einen Kometen. Durch fortgesetzte Be-obachtungen seines Laufs kam man Nach im Jahre 1781 zurallgemeinen Ueberzeugung, daß er ein Planet sey, der jen-seits der Saturnsbahn in einer regelmäßig elliptischen Bahn