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allein ihre Temperatur verändert, so zeigt sich auch dieElektricitat nur an dieser Seite.
4. ) Wird er erwärmt und nachher wieder abgekühlt,ohne daß eine seiner Seiten berührt wird, so ist positiv,L negativ, die ganze Zeit der Erwärmung und Abkühlunghindurch.
5. ) Durch Reiben ohne Erwarmung kan man jederseiner Seiten, auch beydsn zugleich, positive Elektrici-tat geben.
6. ) Wird er auf einem isolirten Körper erwärmt odererkaltet, so erhalt dieser Körper die entgegengesetzte Elekrri-citäk von derjenigen, die sich in der darauf ruhenden Seitedes Steins befindet.
7. ) Wen-, der Turmalin beym Erwärmen oder Erkal-ten andere Substanzen berührt, so kan sich die Elektricitatseiner Seiten in die entgegengesetzte verwandeln. Wird erz. B. in der Hand erwärmt, so wird diejenige Seite nega-tiv, welche in fteyer Lust'positiv würde geworden seyn, die'andere aber positiv.
8 ) Wird ein Turmalin Ln mehrere Stücken zerschmt-ten, so hat jedes Stück stinen positiven und negativen Pol,jeden nach der positiven oder negativen Seite des GanzenZu, aus welchem eö geschnitten ist.
9. ) Diese Eigenschaften zeigen sich auch im luftleerenRaume, aber nicht so stark, als an der Luft.
10. ) Wird der Stein mit einer nichtleitenden Sub-stanz, als Siegellack, Oel rc. überzogen, so zeigt er dochmehrencheils auch unter dieser Bekleidung noch die vorigenErscheinungen.
Der Herzog von Noya Carasfa (lettre sur Islour-lnsline g b/lr. ge ä 1759. 4.), welcher um
eben diese Zeit mit Daudenron und Adanson schätzbareVersuche über den Turmalin angcstellt hatte, nahm dieElektneirätcii beyder Seiten nicht für entgegengesetzt, son-dern nur eins für stärker, als die andere, an, bestätigte aberim übrigen alle von Aepinus angegebne Gesetze und be-stimmte die Weiten, in welchen verschiedne leichte Kör-per angezogen wurden^,in einer Tabelle, dis auch Mus-