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4 (1791) Von See bis Z : mit sechs Kupfertafeln
Entstehung
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4O2 Tur

forscher Versuche mit diesem Steine müssen angestellthaben.

Linne (klora Lexlouics. Holm. 1747. 8. x. 8.) istder erste, der dem Turmalin den Namen: I^spi« eleätricusbeylegt, und dadurch die wahre Ursache seiner Erscheinun-gen angiebt. Dies war inzwischen nur eine Muthmaßungvon Linne, welcher damals noch keinen Turmalin gesehenhatte. .

Erst die Herren Aepinus und liVilke brachten bey ih-ren in Berlin angesteilten Untersuchungen über die entge-gengesetzten Elektricitäten diese Muthmaßung zur völligenGewißheit, und entdeckten die besonder» Gesetze der Elektri-citat desTurmalins. p)ilke(Gesch. des Turmalins, in denschwed.Abhdl. d. deutsch. Ueb. XXVM.B. S.95. XXX. B.S. I u. IOZ.) hat das hieher gehörige im Zusammenhangs vor-getragen; Aepinus machte die Entdeckung zuerst bekannt(Ivlem cle l'^csä. cie 6er1.i7z6. p. 1 io.) und ließ in der Folge diedarüber gewechselten Schriften zufammendrucken (k-ecueilcie ciistören« memoire« kur la lourmaline, publie ^>sr^7!-r«r. 2 8t. keter«b. 1762. 8 ).

Die Eigenschaften des Turmalins in Absicht auf dieElektricitat sind folgende.

r.) So lang er in einerley Grade der Warme erhaltenwird, zeigt er keine elektrischen Erscheinungen. Er wirdaber elektrisch, sowohl durch Erwarmung, als durch Erkal-tung, und zwar durch erstere starker, als durch letztere: amstärksten in siedendem Wasser.

2.) Diese Elektricitat zeigt sich in der Gegend zweenerentgegengesetzten Punkte, die man seine Pole nennen kan.Diese liegen in gerader Linie mit dem Mittelpunkte desSteins, in der Richtung seiner Blatter oder Streifen, nachder er auch vollkommen undurchsichtig ist.

z.) Wahrend der Erwärmung ist eine Sekte von ihmpositiv, die andere 6 negativ elektrisch. Während derErkältung ist ^ negativ, und L positiv elektrisch. Erwärmtman die eine Seite, indem man die andere erkältet, so zei-gen beyde einerley Elektticität; und wenn nur eine Seite