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4 (1791) Von See bis Z : mit sechs Kupfertafeln
Entstehung
Seite
404
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schenbroek (ImroZ. in ybil. n«r. 1>. l. §. gyz.) mit-theilt.

Die englischen Naturforscher erhielten die ersten Tur-maline aus Holland durch die Besorgung des Herrn He-berden. lVilson (kkilas. Irsn«. Vol. b. 1 . k. I. p.zoz.)fand durch seine Versuche eben die Resultate, wie Aepinus;nur wegen des bey 7. angeführten widersprach er dem letz,kern, und behauptete, ein nuf beyden Seiten ungleich erhitz-ter Turmalin zeige allezeit an beyden diejenige Elektricitat,welche der stärker erhitzten Seite zugehöre. Auch ist dasbey 2. von der Lage der Pole, und das bey io. angeführ-ke ganz liVilsons Entdeckung. Canron (kbilos. Iran«.Vol. I^ll. k. ll. p. 44z) gab endlich den Gesetzen z. 4. 5.ihre richtige und feste Bestimmung, indem er zuerst diehie-bey so wichtige Entdeckung machte, daß dieser Stein dieelektrischen Erscheinungen nicht in so fern zeigt, als er heißoder kalt ist, sondern in so fern, als sich seine Wärme oderKälte ändert.

Noch eine Anzahl verschiedener Versuche mit Turma-linen finden sich beym Priestley (Geschichte der Elektricitätder deutsch. Uebers. S. 4;6 u. f.), N)ilke (schwed. Abhdl.a. a. O.) Bergmcknn (Lomm. cle inäoiö eleätrica l'ur-inaiilii in kdi'l. ^ 7 rgnn. Vol. I.Vl. y. 2Z6 u. schwed. Abhdl.. B. xxvlll.). Camon und llVilke haben auch Licht da-bey gesehen; der letztere brachte sogar knisternde Funken her-vor. Eine elektrisirte Glasröhre zieht den Stein an, stoßtihn aber nicht wieder ab. Das Glas theilt ihm keineElektricitat mit, nimmt über auch von ihm keine an.Zween elektrisirte Turmaline ziehen einander an, und blei-ben mit den entgegengesetzten Seiten an einander hängen.In diesem Zustande werden beyde vereinigt von einem elek-trisirten Glase angezogen, und darauf wieder abgestoßen ;beyde Turmaline aber bleiben an einander. Alles dieses istden Gesetzen der elektrischen Wirkungskreise vollkommengemäß.

Durch einen Schlag oder Stoß lassen sich die Elektrici-taten beyder Seiten nicht vereinigen. Die Erscheinungenhören zwar ans, so lange beyde Belegungen durch Leiter ver-