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4 (1791) Von See bis Z : mit sechs Kupfertafeln
Entstehung
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Elements Lttronom. §. 276 - 278.

Rästner Anfangsgr. der Astron. §. 129 u. f.

Skifk, 8apo, ä'ar-o». Diesen Namen gab man ehe-dem blos den Verbindungen der Laugensalze mit denOelen,welche sich sämmtlich in Wasser und Weingeist auflösen;seitdem man aber gefunden hat, daß auch Säuren und an-dere salzartige Stoffe sich mit den Oelen vereinigen und sieim Wasser und Weingeist auflöslich machen, ist diese Be-nennung von vielen Chymisten auf alle ölichtfalzige Zusam-mensetzungen ausgedehnt worden. Diese Seifen sind von einerschlüpfrigen Consistenz, geben mit dem Wasser milchweiße,mit dem Weingeiste Helle Auflösungen, welche beym Um-schükteln schäumen, und machen andere fette Substanzenebenfalls mit dem Wasser mischbar.

Die gemeinen oder alkalischen Seifen werden be-reitet, indem man eine atzende Lauge des feuerbeständigenLaugensalzes mit einem fetten Oele unter beständigem Um-rühren bis zur völligen Vereinigung kocht. Insgemeinwird ein mineralisches oder vegetabilisches Laugensalz mitungelöschtem Kalk ätzend gemacht, und die wässerigte Auf-lösung so weit eingedickt, bis sie ein frischgelegteö Ey tragenkan. In diesem Zustande heißt sie Meisterlauge (luxiviumiriZKilirsie), Geifensisderlauge. Man verdünnt einenTheil dieser Lauge mit Wasser, gießt zwey Theile Qel oder Fetthinzu, und läst die Mischung in einem kupfernen Kessel ko-chen. Wenn sie dick zu werden anfangt, setzt man von demandern Theile der Lauge nach und nach mehr zu, bis einTropfen der Masse auf einen kalten Stein getröpfelt, zu ei-ner festen gleichförmigen Substanz gerinnt, worauf die fer-tige Seife nach einigem Abkühlen in hölzerne am Bodendurchlöcherte und inwendig mit leinenen Tüchern belegteFormen geschöpft wird, worinn man sie fest werden last,und dann in Stücken zerschnitten vollends trocknet. Mitden Oelen, welche in der Kälte leicht fest werden, giebt dasmineralische Laugcnsalz harte Seifen; das Gewächslaugen-salz aber weichere, wenn inan nicht beym Ende des Ko-chens etwas Küchensalz zuscht, das die überflüssige Zeuch-