ficgr ich, oder ich werde besiegt; wenn ich sterbe, sohört diese Hölle mit ihren Martern auf; wenn ich siege,so ist Niemand mehr da, der sie mir verursacht. Sosprach er, und ohne mit seiner Vernunft zu Rathe zugehen, eilte er, wie vom Blitz hingerissen, fort, Neu-kasis zn fordern.
Dieser war durch die eingebildete Gunst der Efi«genia nur hochmüthiger geworden; listig, niedrigund ränkevoll freute er sich unverschämter Weise überdas Unglück des Grafen. Er nahm die Herausforde-rung an, und bei einem benachbarten Gehölze schlugensich beide um ein Herz, welches keinem gehörte.
Auf einer Seite war die Wuth, auf der andernKaltblütigkeit und Geschicklichkeit. Nie hatte Marsein so sprechendes Bild, als das des Grafen war;sein Arm war ein Felsen, wenn er die Stöße ab-schlug, und ein Blitzstrahl, wenn er sie von sich gab.Neukasis gelenkig, biegsam, verschlagen, las schonin den Augen des Trafen was er vor hatte, denStreich abzuwenden; in einem Augenblicke gab er tau-send Angriffe, und von beiden Seiten schien die Ge-fahr unvermeidlich. Der schreckliche Tod flog mit sei-nen Fledermausschwingen über den Kampfplatz, unent,schlossen, welchen er zu seiner Zielscheibe machen sollte,und drohte abwechselnd mit seiner schrecklichen Sichelbeiden Theilcn. Tapferkeit und Zorn trieben ihn hier,List und Gewandheit dort hin. Der blinde und wü-thende Graf sah sein eigenes Blut, fühlte seine eigenen