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3 (1825)
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wie Ihr wollet, ich werde nur dem Vorsätze getreubleiben, daran zu arbeiten. Euch entweder glücklich zumachen, oder Euer Unglück zu vermindern. Je mehrIhr mich beleidigt, desto mehr werdet Ihr meiner Lei-tung bedürfen; denn kein Arzt ist unnütz, wenn auchder Kranke gegen ihn wüthet in dem heftigsten Fieber,oder dem bösartigsten Wahnwitz, welcher ihm die Be-sinnung raubt. Da Ihr übrigens meinem wahrenGlücke, wornach ich einzig strebe, gar nicht geschadethabt, so darf ich mich auch nicht für gekränkt halten.Mögen die Menschen gegen mich dankbar oder un-dankbar sepn; mögen sie mir Leben oder Tod bereiten,mich loben oder tadeln, nichts befördert oder verhin-dert das, wornach ich strebe; in dieser Hinsicht ist mirAlles gleich. Vielmehr habt Ihr, die Wahrheit zu ge-stehen, mehr zu meinem Wohle, als zu meinem Wehebeigetragen, denn in meiner Einsamkeit dachte ich, allemeine Leidenschaften wären in Ruhe; glaubte, sie wä-ren alle beherrscht und der Gewalt der Vernunft un-terworfen; und jetzt erkenne ich, daß sie das nichtwaren; nur eingeschläfert waren sie, aber weder todt,noch unterdrückt. Die Verhältnisse, worin Ihr michversetztet, weckten sie, reizten sie an, und so erkannteich, daß sie noch aufrührerisch waren, so daß ich Ge-walt gebrauchen mußte, um sie zu unterwerfen; abermit jedem Tage fühle ich eine größere Kraft in mir,sie zusammenzuhalten; denn mein Arm ist stark gewor-den in dem Kampfe; so daß ich bemerke, wie die Leiden-