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mich selbst, meinen Gott sogar, um Euch anzuhangen;sehet, ob ich Euern Wünschen besser entsprechen konnte.Gott muß mich strafen, weil ich ihn Euretwegen be-leidigt habe. Aber nachdenkend und in mich gekehrt,will ich zu meinem Gotte zurückkehren; wenn Ihr michstrafen wollt, so thut es; nur so werde ich desto glück-licher seyn. Versagt mir, ich bitte Euch, diesen Ruhmnicht, denn nur mein Blut kann den Schandfleckenabwaschen, der mich abscheulich macht in Gottes Augen,und vor mir selbst. Laßt mich meine Strafe erdulden,denn ich habe sie verdient. Indem wollte sie auf dieSeite treten, wo sie am schnellsten von ihren Ge-fährtinnen verbrannt werden könnte.
Erschrocken, und mit veränderter Miene, spracher ganz sanftmüthig: Efigenia, wenn Du DeinemGotte ungetreu warst, so muß er allein Dich strafen;denn der Sultan von Jconio ist nicht geboren, umdie Beleidigung eines Gottes zu rächen, welchen ernicht anbetet. Ihm habt Ihr Euch verbunden, eheIhr mich kanntet; Ihm müßt Ihr treu seyn. WennIhr mich Allein, selbst Eurem Gotte vorzoget, so darfich mich nicht beklagen; ich muß es vielmehr als einebesondere Huldigung ansehen. Gehet hin, ich gebeEuch frei; kehret zurück, wenn Ihr wollet, zu demGotte, welchen Ihr anbetet, und sey Miseno EuerFührer. Gehet eiligst beide aus meinen Staaten,aber gehet hin in Ehre und Frieden. Hierauf wandteer sich um, stieg eilends hinab, befahl dis beiden Un-