Druckschrift 
3 (1825)
Seite
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düng mit ihm rin; Miseno führte ihn von einemGegenstände zum andern, bis er ihn endlich um demBcwegungsgrund zu diesem Kriege fragte, an welchemder Graf so plötzlich Anthcil nehmen wollte. —

Mustafa machte kein Geheimniß aus dem, wasschon kein Geheimniß mehr war, und sprach zu ihmFolgendes:

Um Euch von den Beweggründen dieses Krieges zuunterrichten, so muß ich Euch von dem Ursprünge dessel-ben, welcher weit her kommt, zuerst unterrichten. Denketnicht, daß So lim an von Novadin, mein Herrund Sultan von Jconio, den mindesten Haß gegendie Christen hege, trotz des Andenkens an die Verhee-rungen, welche Friedrich!., Kaiser von Deutschland,in diesen Staaten anrichtete. Ihr wisset wohl, daß,als er in den Krieg von Palästina gieng, wo manPhilipp August, König von Frankreich, und Ri-chard !., König von England erwartete, der Kaiser,als wäre er ein verheerender Wetterstrahl, die Staatenvon Jconio seinem äußersten Verderben nahe brachte.Auch ist es Euch nicht unbekannt, daß, da der rächendeHimmel dieses Unrecht nicht leiden konnte, er ihm mitden furchtbaren Pfeilen seiner Allmacht das Lebennahm, Krankheiten und Unglück; aber in der Brustdes Sultans starb aller Groll, sobald der Feind todtwar, und sein zweiter Sohn, der Herzog von Schwa-ben, die Staaten von Jconio räumte, und der Kriegs-schauplatz sich nach St. Juan de Akre, oder Ptolomays,