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schast so enge mit einander verband. Da wollte seinHerz, das solch einer undankbaren Wankelmüthigkeitmüde war, gänzlich brechen, und beide, um sie zu stra-fen, ihren thörichten Einfallen überlassen, und sichwieder nach Europa zurückbegcben. —
Diesen Gedanken flößte ihm die Traurigkeit ein;aber Miseno war jetzt ganz der Ruhe beraubt, dieer sonst gewöhnlich in sich fühlte. Da er sich selbst indiesem Zustande fürchtete, weil er sah, daß es der Au-genblick der Leidenschaft war, suchte er sich dadurch zuzerstreuen, daß er sorgfältig Alles mied, was die Ver-nunft verdunkeln, und den Verstand schwächen konnte.Indessen klopfte ihm das Herz; da er es aber mit al-ler Macht bezwang, so fieng er an mit Heiterkeit zureden, und unterhielt sich mit dem Grafen über dieLagerung der Truppen, und suchte zugleich die Ve-wegungsgründe des Krieges zu erfahren.
Diese kannte der Graf nicht; und Misenowunderte sich sehr, wie er sich in einen Krieg einlas-scn wollte, ohne sich erst um die Gerechtigkeit desselbenzu bekümmern. Wenn Ihr, sagte er, der Unterthandes Sultans wäret, so müßtet Ihr Eurem Fürstengehorchen, für ihn Euer Leben wagen, dürstet Euchnicht zum Richter Eures Herrn aufwerfen, und nichtdarnach fragen, ob die Beweggründe dieses Kriegesgerecht oder ungerecht wären. Das Gesetz der Ver-nunft befiehlt, daß der Niedere sich nicht zum Richterseines Vorgesetzten mache., und die Handlungen des