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schärfste zu ahnden, da er wußte, daß der Graf inJeonio war, und dcßhalb rketh er dem Aymar, mitdem Rechte des beleidigten Gatten ihn persönlich auf«zusuchen, und die ihm augethane Schmach zu rächen.
Miseno, der bisher im Kampf mit seinen eige-neu Leidenschaften gestanden hatte, suchte jetzt auch diealler Andern zu beschwichtigen, und that alles Mög-liche, dem völligen Untergange seiner Feinde zuvor zirkommen; aber die Furien der Hölle bemühten sich, alleLeidenschaften während der Ruhe der Nacht wieder auf-zuregcn, die er so mühsam und sorgfältig unterdrückthatte.
An der Spitze aller Andern griff die Rache dasHerz des Helden an, und um ihre Streiche nicht zuverfehlen, nahm sie dasjenige Gewand an, womit dieTugend der Gerechtigkeit sich-schmückt. Sie bedeckteihr furchtbares Schlangenhaupt mit einem einfachglänzenden, metallenen Helme, damit man in der Ein-falt die Rechtschaffenheit, und in dem Metall die festeUrtheilskrast erblickte, und dann mit einer Hand einbloßes Schwert fassend, und mit der andern eineWage, als das Zeichen der Gerechtigkeit, trat sie mitangenommener ernsthafter aber doch heiterer Mieneim Traume vor den Miseno hin, und sprach zu ihm:Hu kennst mich schon, Miseno, nie hat mir einSterblicher so viele Liebe bewiesen, als Du. Du hastimmer mit dem Lichte der Vernunft die Rechte derGerechtigkeit von den geheimen Ränken der Nachsucht