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Mkseno im Pallaste zurückgehalten, und unter diestrengste Aufsicht der Wachen gestellt würden.
An eben diesem Tage, im Jahr 1206, kam die Nach«richt, daß Soliman vonRovadin *), Sultan vonJconia, nicht weit von Nizäa, große Kriegsrüstungenbetreibe, ohne daß man wußte , was sie zur AbsichtHütten. Er habe Raimund, Graf von Tripolis **),heimlich gebeten, ihm gegen Leon, König von Klein-Armenien beizustehen; aber dieser Plan lag noch ver-borgen, und Keiner konnte die Ursache dieser großenRüstungen erralhen, welche in Bytinien vor sich gien«gen. — So viel bedurfte es kaum, um ein schonbei dem Gedanken an den Verlust des Thrones beun-ruhigtes Herz zu quälen; weil ein von einer Vorstel-lung vorher eingenommenes Gemüth, bei jeder schein-baren Gefahr, den Schmerz wirklich voraus empfindet.
Am folgenden Tage liefen zuverlässige Nachrichtenrin, daß Helena und der Graf sich glücklich ausdem Sturme gerettet, und nachdem sie die Mannschaftdes Schiffs mit wichtigen Briefen von Smyrna ausnach Venedig gesandt, sie zu Lande den Weg nachJconio eingeschlagen, wo sie vom Sultan gut aufge-nonimen und behandelt worden. Mehr brauchte es
») Dieser mächtige Sultan, regierte von I2Ü4. — Er besaß Lieaonie»,Pistdien, Capadozien , Pamphilien , und Jsaurie«.
") Reimund der Dritte, Fürst von Antiochien, folgte Reimund demZweiten it87 nicht als Regen« von Tripolis in Afrika, sondern alsGraf von Tripolis am Phon. Meere.