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daß Du fliehend aus Deinen eigenen Staaten, bei Frem-den um Schutz flehen mußt. Wenn Dir dieser verfluchteMensch so viel Leid verursachte, als seine Bosheit kei,neu Bewegungsgrund zum Haß hatte; was wird ernicht jetzt thun, da er von Deinem Vater und DeinemGroßvater ist beleidigt worden. Du weißt, daß er ih«retwegen lange im Gefängnisse saß, und sie ihn hiernoch lange sitzen ließen, als sie schon auf dem Thronesaßen. Jetzt wird er den Undank der Eltern an denKindern rächen, und selbst das Andenken des IsaakAngelo aus der Welt verbannen. —
Schneller dringt das scharfe Gift eines durchboh-renden Pfeils nicht in die frische Wunde, als der Kai-ser anfieng, nach der Wahrheit des schrecklichen Trau-mes zu forschen. Alles war dazu bereit; Alles bot sichseinem Unternehmen dar, und schien seinen Wünschenzuvorzukommen. Der Steuermann und die beiden See-leute genossen eben auf dem königlichen Platze die Kühleder Morgenluft; der Minister befand sich im Pallaste,eines ganz andern Geschäftes halber; die Kaiserin», überdiesen Gedanken betrübt, that Alles, was sie konnte, umsich zu zerstreuen, und dieß nächtliche Bild aus ihrer Seelezu verscheuchen, und Theodor wollte die Sache selbstvor der Kaiserin» und seinem Vertrauten untersuchen.Deßwegen stellte er sich sehr heiter gegen den Steuer-mann und die Schiffer, versprach ihnen eine großeBelohnung, wenn sie ihm die Wahrheit sagten, undfragte sie: welches denn die beiden Fremden wären,