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3 (1825)
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auf ihrem Gesichte jenes erhabene Ansehen blicke«, mit zwelchem Majestäten Ehrfurcht einzuflößen gewohntsind, und ohne weiteres Besinnen, antwortete sie: sie !!werde unverzüglich Befehle geben, um von den Ge- > !führten Nachrichten einzuziehen, ob sie umgekommen,oder gerettet wären.

Bei dieser Antwort zog sich die Kaiserin» zurück;aber Aymar bemerkte, daß die auf Miseno gerich«teten Blicke mehr sagten, als ihre Worte ausdrücken ikonnten. Tage und Nächte vcrgiengen, und immer ikeine Nachrichten; und je trauriger die Gedanken dar-über waren, desto mehr wurde Aymar dadurch ge- squält. Sein eigenes Leben wurde ihm zur Last, under hätte es lieber in den Wellen verliehren, als dieseewige Angst aufbewahren wollen. Ihn verfolgte dieLeidenschaft der Ungeduld und der Uebereilung. Erdachte schon darauf, unverzüglich der Königin» von Hdem Erfolge seiner Gesandtschaft Rechnung abzulegen, ^und dann sich in ihre Staaten zurückzuziehen, sich in E«ine traurige Einöde zu vergraben, bis seine, von der sLast eines schwrrmüthigen Lebens unterdrückte Seele,endlich dem Körper entflöhe.

Miseno suchte ihn mit Sanftmuth und Klugheitzu beruhigen, indem er ihm vorstellte, daß es denGrundsätzen der Weisheit zuwider sey, zu übereilt ^und hitzig zu handeln. Man verfehlt in der Ueberei- , ^lung, sagte er, gewöhnlich seinen Zweck. Als ich noch ^jung war, war Alles Feuer und Flamme in mir;