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3 (1825)
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glühte, fahr ungeduldig heraus, um die Sache, welcheS'ymar aufgegeben, zu vertheidigen. Er beklagt sich,daß mau auf diese Weise der Welt den edelsten undmächtigsten Sporn Wegnahme, den ein wackerer Mannbaden könnte, um hcldenmüthig zu handeln. WennIhr um den guten oder schlechten Ruf nach dem Todenichts gebt, so stürzt Jbr die Hauptbasis aller Hel-dcnthaten über den Haufen, zerstört den beweglichenTrieb hochfühlender Herzen, und laßt die Welt sichherumdrehen um die Are des niedrigen Eigennutzes,der den irdischen, oder im Schmutze gcbornen Seelenzugehört; so sprach der Graf mit etwas lebhaftem,und ins Verächtliche fallendem Tone; worauf Misenomit edler, würdevoller Sprache entgegnete: VergeßtIhr, mit wem Ihr redet? Wißt Ihr nicht, daßdie Sprache der Ehre mir nicht fremd ist, und daßmein Herz durch die Grundsätze der Philosophie diese,nigen nicht verlohren hat, die der Mann von Ehrezu befolgen hat. Ich will aus edlen Herzen die Furchtund Bangigkeit vor Gespenstern vertreiben, und ihnenAchtung und Ehrfurcht für das einflößen, was wahr,Haft und dauerhaft ist. Ich mache einen großen Un-terschied zwischen Verdienst und Ruf, und das mitNeckt, weil es zwei verschiedene Dinge sind, welchetheils vereint, theils getrennt sind. Oft sehen wirohne allen Ruf in einem engen Winkel ein großesVerdienst, eine bewährte Tugend, wahrhaft edle Hel,denthaten vergraben; während auf der andern Seite