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reißen, weil wir eine andere Schönheit finden werden,die weit vollkommener ist.
So werden wir in eine andere Schlinge fallen,sagte der Graf, indem wir der ersten entgehen wollen;denn die Schönheit sey, wie sie wolle, wir werdenimmer ihre Sclaven werden. Hierauf anwortete M i«seno: Diese zweite und glückliche Schlinge ist heil-sam, für Jeden, der hineingeräth; denn die Liebewird alsdann keine Leidenschaft seyn, welche sie vondem Glücke trennt, sondern wird sie allmählkg dahinbringen, sie zu besitzen. Diese Schönheit, die ich Euchanrathe, hat Alles, was unserer Seele schmeichelnkann; sie wird der Ursprung unsers Wohls, so daßman genöthigt ist, ihre Schönheit jeder andern vorzu«ziehen.
Ihre Schönheit ist so groß, daß selbst ihre Feindesie lieb gewinnen, und daß selbst der verdorbcnsteMensch, der sie kennt lernt, sie nicht verabscheuen kann.Sogar Gott, dessen Auge doch hinlänglich befriedigtwird von der unendlichen Schönheit der Gottheit, kannsie nur schätzen und lieb gewinnen. Diese Schönheitist wahr, und aufrichtig in ihren Handlungen, treuund unveränderlich in ihren Versprechungen, geradeund ohne Umwege in ihrer -Freundschaft, großmütbigin ihren Entwürfen, beständig in den Unternehmun-gen, und lieblich in deren Vollziehung. Und wasnoch mehr! in den Rathschlägcn giebt sie Euch großeWeisheit, in den Entschließungen Klugheit, in den