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1 (1818)
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62
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62 III. Die Römer in Deutschland.

III. Geschichte d e r Römerin Deutschland.

§. 20 .

Als Augustus die Alleinherrschaft auf denTrümmern der Republik gegründet hatte, be-reitete er (seit 13 v. C.) die Eroberung vonGermanien, die Herrschaft über Gallien zusichern. Da aber die Vortheile welche die Rö-mer anfangs am Niederrhcin erhalten hatten,ihnen durch Arminius (um d. I. 9 n. C.)wieder entrissen wurden, die Unterjochung derGermanier schwer, und die Kriege gegen siemehr glorreich für den Feldherrn als nüzlichschienen, so gebot schon Tiberius die bloßeVertheidigung der Rhein - und. Donau-gränze. Seit dieser Zeit hatten die Römerunterhalb des Einflusses der Mosel in den Rheinkeine Besizungen auf dem rechten Rheinufern),nur die Bataver blieben ein den Römernverbündetes Volk und in ihrem Lande Römi-sche Besazungen. Oberhalb des Zusammen-flusses des Rheins und der Mosel war aberbis ins vierte Jahrhundert v. C. auf dem rech-ten Rheinufer ein beträchtlicher Landstrich Rö-misch , zu dessen Schuz im ersten Jahrhundertnach und nach einzelne Castelle und Vcrtheidi-gnngslinien angelegt wurden, welche wahrschein-lich Hadriani) zu einer einzigen befestigtenLandwehre (Vallum Romanum) verband. Sieläuft längst der Lahn bis in die Wetterau,wendet sich dann südlich (bei Obernburg) überden Main, zieht bei Jagsthausen über die Jagst,