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7) ttm sowohl die Unterweisung einer so großen Anzahltwn Schülern gehörig vcrtheilen, als auch die Disciplingebührlich handhaben zu können, hat L. mehrere Mo-nitors angcstellt, welche ihm ein Jeder in einem be-stimmten ihm angewiesenen Fache zur Hand gehen. S.oben S. 26. 27. 29. Diese Monitors sind ungefehr das,was in unser» Schulen die Untermcister sind; sie unter-scheiden sich von diesen aber rheils dadurch, daß sie mecha,nischer ihr Amt verwalten als unsre Untermeister, theilsdadurch, daß ihrer verhältnißmäßig Mehrere in der Schulesind, theils dadurch, daß sie sich mehr mit der Handha-bung der äußer» Ordnung als mit dem Lehren befassen.Diese Einrichtung hat, wie jeder Leser ohne weiteres Er-innern wird gesehen haben, sehr viel cmpfehlens- undnachahmungswcrthcs.
8) Bey der Lankasterschm Lehrmethode werden beson-ders in den sämmtlichen untern Classen viele Büchererspart. Durch die Einführung der Lcselehrtafel, derWandfibel und der Rechenexempcltafcln haben auch wir inunfern Schulen eine ähnliche Verbesserung getroffen. In-wiefern man hierin noch weiter gehen könne, ist in denvorhergehenden Anmerkungen verschiedentlich angedeutetworden.
g) Ein Haupttriebwerk zur Belebung des Geineingeistes in der Lankasterschm Schule ist Anregung desEhr trieb es durch Loben und Tadeln, Promovircn undRemoviren, Belohnen und Bestrafen. Die Wirksamkeitund Anwendbarkeit desselben ist oben in der 32sten und inder 6sten Anmerkung gewürdigt worden.
ac>) Ein eben so wirksames, und vielleicht noch wirk-sameres Triebwerk ist der Gebrauch, den Lankaster vcnder Macht der Gewohnheit zu machen gewußt hat.S. oben S. 9. 22—26. Nicht sowohl Er regiert, alsvielmehr das Gesetz und die eingefllhrte Observanz. DasGeleise ist eingefahren, der Schüler kömmt ins Geleise derherrschenden Ordnung, che crs sich versieht.