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4) Lankaster fuhrt mit seltener Sorgfalt einesich stets gleichbleibende thätige Aufsichtüber den Fleiß und die Sitten seiner Schü-ler. Nicht das Geringste entgeht seiner Aufmerksamkeit.Der Lehrmeister ist immer und überall in der Schule derMeister, der das Regiment führt und mit fester Hand dieAllgel lenkt. S. oben S. 53.
6) Es herrscht die größte Bestimmtheit in derüussern Einrichtung seiner Schule. Alles hatseine bestimmte Zeit, alles seine bestimmte Stelle. ESfindet auch nicht die geringste Vernachlässigung der festge-setzten Ordnung statt.
6) Eben so herrscht die größte Pünktlichkeitin seiner Schulzucht. Seine ganze Schulzucht be-ruht auf der Handhabung eines einzigen Gesetzes; dieSist das Gesetz der Ordnung: alle Einrichtungen, allesTreiben und alle Verfügungen in der Schule beziehen sichauf dieses Gesetz, als auf ihren Mittelpunkt. Nach die-sem Gesetze richten sich die Schüler beym Hereinkommen,beym Herausgehen, beym Sitzen, beym Stehen, beymAufstehen, beym Lernen, beym Aufsagen, bey ihrenUebungen. Nach diesem Gesetze richten sich die Lehrerund Aufseher beym Unterrichten, beym Promoviren, heymBelohnen, beym Strafen, beym Nehmen und Weglegender Bücher und der Tabellen, beym Jnspiciren auf dieSitten, die Reinlichkeit und das Betragen der Schüler.Vgl. die L^jste und die 3Zste Anmerkung. — (Da L. soviele gutgewählte kleine Hülfsmittel angiebt, die er zurHandhabung der äusscrn Ordnung eingeführt bat, so ver-misse ich unter denselben noch etliche Schab - Eisen und et-liche Wasserkannen mit Kranen, die vor dem Schulhausefür die Schüler angebracht seyn sollten, jene, um kothig-gewordcne Füße abschaben, und Liese um sich nöthigen-falls Hände und Gesicht waschen zu können. In Dörfernund auf dem platten Lande thun diese Instrumente be-sonders bey nassem Wetter zur Beförderung der Reinlich-keit in den Schulen wesentliche Dienste.)