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Stände als ein ehrwürdiger Stand erscheinen werde. DirSchullehrer haben es in ihrer eigenen Gewalt, sich ihreSchulen zu Orten der O.uaal oder zu Heiligthümern derReligion und der Freude zu machen.
Möchten doch das, was ich hier sage, alle diejenigenSchulmeister zu Herzen nehmen, die noch trägen Geistesauf der Bahn des Schlendrians fortschleichen, ohne sichdurch den Anblick der Fortschritte, welche ihre bessernAmtsbriider machen, ermuntern und anspornen zu lassen!Und möchten doch diejenigen Schulmeister, deren Zahl lei«der auch noch groß genug ist, aus ihrem Wahne erwachen,die fälschlich glauben, von dem rechten Geiste belebt zusryn, die das vielfach auf das Amt und den Stand derSchulmeister ausgesprochene Lob auf ihre eigene Personanzuwenden die Dreistigkeit haben, ob sie gleich noch nichteinmal rinzusehen vermögen, was das heiße, einLehrer und Meister der Jugend seyn!
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Es giebt Städte, worin «in Vater für die Privatunter«Weisung eines einzelnen Kindes an den französischenSprachmeister, an den Zeichenmeistcr, an den Rechen«meister und an den Schrcibmeister jährlich über 60 Rthlr.bezahlen muß. Was für ein treflicher Fond zur Verbesse-rung der öffentlichen Schule, sage ich auch hier, würdehieraus entstehen, wenn das Geld ordentlich angelegtwürde; wenn auch nur io Familien, die für die Unter«richtsbedürfnisse ihrer Kinder so viel aafwenden müssen,ihr Geld zusammcnschössen und es zur Verbesserung deröffentlichen Schule anwendeten. Mancher Tanzmeister ziehtdurch seinen miserabeln Unterricht aus einer Stadt in 3Monaten über 5ao Thlr., während man die öffentlichenSchullehrer darben und die Schulen in Verfall gerathenläßt.