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nicht geläufig gehen will; — fie geben ihnen allenfalls,wenn fie nicht genug gelernt haben, doppelte Portion auf,setzen fie auch wohl dafür in Arrest oder geben ihnen Prü-gel; — fangen dann wieder an, die Religion, d. i. diegenannten Bücher, mit ihren Unmündigen wo möglichvon vorne bis hinten, von den zehn Geboten aus demmosaischen Gesetze bis zum Amt der Schlüssel und derLehre von der Beichte, vom ersten Buche Mosis bis zumGeber Manasse und dem Gesang der drey Männer imfeurigen Ofen, von dem Geschlechtsregister Josephs biszur Offenbahrung Johannis, von den Adventsliedern biszu den Liedern von der Hölle und dem ewigen Feuer,durchzubuchstabiren (man denke: die Religion durchbuch-stabiren ü);—und Wenns hoch kömmt, mischen fie hieund da zur vermeyntlichcn Erklärung etwas von ihremeigenen zufälligen Wissen hinein, das keinen Anfang undkein Ende hat.
Alle diejenigen, denen der gemeine Religionsunterrichtin den gemeinen Schulen bekannt geworden ist, werden indiesen wenigen Zügen ein vollkommen treues Bild ohnealle Ücbertreibüng oder Verzerrung erkennen. Und allediejenigen, welche Nicht mit sehenden Augen blind sind,müssen es eingestehen, daß in den Elementarschulen gewißin keinem Punkte mebr Unfug getrieben wird, als in demPunkte des Religionsunterrichts. Man könnte über dieSünden, die man in solchen Schulen bcym Religionsunter-richte begeht, ein großes Buch schreiben, und es ist unsermSalzmann noch das Verdienst übrig geblieben, unSauch noch mit einem neuen Krebsbüchlein, odereiner Anweisung zu einem unvernünftigenReligionsunterrichte zu beschenken.
Lankasters Weise führt auf einem etwas bessern, Wegeund etwas weiter; aber, so herzlich und so verständig ersich auch im Allgemeinen über religiöse Bildung äußert,so geringfügig ist doch im Ganzen der Werth seiner Me-thode. Sie ist fast einzig darauf berechnet, einer großenSchaar von Kindern durch nnen gewissen Mechanismus