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Hier behandelt man diesen Theil der Bildung als eineNebensache und begnügt sich mit einigem oberflächlichen undfragmentarischen Unterrichte. Dort ertheilt man ihn aufeine solche Arc und nach einer solchen Methode, daß überaller Erkenntmß die Weisheit, über aller religiösen Ge«lehrsamkeit die religiös« Gesinnung, und vor lauter Ver-stand das Herz verlohren geht. Die Examina der Schul-amts-Candidacen geben in dieser Hinsicht traurige Resul-tate. Es ist hier der Ort nicht, darüber ausführlicher zuhandeln. Ich sage nur: Was man nicht hat, das kannman nicht geben; wenn das Sal; lumm ist, wie kann csdann falzen?
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Dieser Catechismus scheint unserm Junkerschen biblsischeu Catechismus sehr ähnlich zu seyn.
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Der Streit über die Frage: ob die Jugend frühe odernicht frühe zur Religion angeleitet werden solle ? scheintjetzt meistens entschieden zu seyn. Zu der Zeit, als mandiese Frage aufwarf, dachte man sich unter der Bildungzur Religiosität, einen mehr oder weniger systematischenUnterricht in einem mehr oder weniger dem kirchlichenConfessionslehrbegriffe entsprechenden Systemder Glaubenslehre. Jetzt aber, da man mehr darinübereingekommen ist, unter der religiösen Bildung die Be-mühung zu verstehen,, dem Grmüthe theils durch Be-lehrung, theils durch Einwirken auf das Gefühl und diePhantasie, eine religiöse Stimmung zu geben,jetzt ist man auch darin einig, daß man das Gefühl fürdas Heilige auch im Kinde schon erwecken und dadurch zurReligiosität den Grund legen könne und zu legen wohl thue,wenn man nur dabey mit steter Rücksicht auf den Cha-rakter der Kindesnatur verfährt. Man lese Salzmanns