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In diesem Capitel von der Schulordnung und demSchulcommando zeigt Lankaster, wie wichtig es besondersin einer großen Schule sey, daß der Lehrer sich in Betreffder Schulzucht nicht mit einem gewissen Grade von Ord-nung begnüge, sondern durchaus und bis auf die gering-sten Kleinigkeiten eine strenge Pünktlichkeit herr-schend mache. Ich bringe hier meine 24ste Anmerkungwieder in Erinnerung. Lankasters Verfahren ist, was erauch dagegen einwenden mag, gewissermaßen eine militä-rische Procedur; er hat nur, da er sich zur Parthey derQuäker bekennt, durch Vertauschung der gewöhnlichen mi-litärischen Ausdrücke z. E. Marsch, Halt, Front, Schwenkteuch w. mit andern, den militärischen Anschein zu ver-meiden gesucht.
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Thut es auch das Getreide in den gewöhnlichen Schu-len ? So möchte man auch bey dem Anblick mancherSchulen unter uns ausrufen. In den Schulen soll dasMenschliche im Menschen geweckt, oder der Mensch zurHumanität, zum Gefühl seiner edlen Anlagen und zu ei-nem edlen Denken und Handeln gebildet werden. DerSchüler soll sich in demselben diejenigen Einsichten, Kennt-nisse und Fertigkeiten zu erwerben Gelegenheit haben, durchderen Erwerbung er sich zu einen einsichtsvollen und brauch-baren Menschen bilden und zu seinem künftigen Berufe,von welcher Art derselben auch sey, am gründlichsten undsichersten vorbereiten kann. Ist dies in allen unfern Schu-len der Fall? Aus vielen geht, ach! ein äusserst geringerGewinn für eine solche Bildung hervor, wie uns ein ein-ziger unbefangener Blick und die traurige Erfahrung leh-ret. Ja es ist noch bis auf den heutigen Tag wahr ge-blieben, was Charron sagt: „Es giebt eine Mengevon Leuten,-die klüger seyn würden, wenn sie in keineSchule gekommen wären." S. auch Zoogens Beyr