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Ein einziger Schulmeister unter tausend Kindern in einer Schule : ein Beytrag zur Verbesserung der Lehrmethode und Schuldisciplin in niedern Volksschulen
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Jahrhunderts von I. I. Hecker eingeführte Methode,sämmtliche Schüler einer Classe zusammen und zugleich,wie mit Einem Munde und in Einem Tone, syllabirenund lesen zu lassen, befördert ebenfalls diese bestimmte Arrtikulation in der Aussprache, so wie Ne auch zur Unter»Haltung der Aufmerksamkeit und Munterkeit und zur festemEinprägung des Gelernten beycräge; weShalb sie denn auchvon vielen Schulmännern der neuern Zeit, auch von Perstalozzi, wieder hervorgesucht worden. Nur muß manauch bep der Anwendung dieser Methode auf seiner Hutscpn, daß nicht ein unnatürlicher Lese« und Sprechton sicheinschleiche. Man muß deshalb nicht beständig, sondernnur abwechselnd so lesen lassen; dann wieder nur Einen,und dann wieder ein Paar der besten Leseschüler zum Lesenauffordern; dann einmal selbst möglichst gut vorlesen unddas Vorgelesene von einigen einzelnen Schülern und dannwieder von sämmtlichen Schülern zugleich in dem vorgermachten Tone Nachlesen lassen u. s. w. Es scheinen mancheneuere Schullehrer, die übrigens eine bessere Methode undSchuleinrichtung eingeführt haben, über ihrer Uncerweirsung in andern wichtigem Fächern, den Unterricht immechanischen Lesen zu sehr zu vernachläßigen. Das gute,vollkommnere Lesen hat einen hohem Werth, als diese Lehrrer zu meynen scheinen.

--st.

Was hier L. andeutet, das ist eine der ersten und vor-nehmsten Eigenschaften eines tüchtigen Schulmanns, dieman demselben nie gern erläßt, am wenigsten in einerSchule, worin, wie gemeiniglich in den Trivialschulen,«ine übergroße Anzahl von Kindern sich befindet. ManLberfieht es, obwohl mit Bedauren, wenn der Lehrer nicht