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und sie können darüber keine Rechenschaft geben; sie sind zuwenig mit dem Reichchum der Sprache bekannt gemacht,zu wenig zum Aufmerken und Nachdenken angeleitet wor-den, als daß sie dazu im Stande seyn könnten. So wiesie der Schule und dem Catechumenen-Unterricht ent-wachsen sind, treten sie in die Gesellschaft der Erwachse-nen; der Prediger predigt ihnen, als den Erwachsenen,und sie verstehen ihn nicht, weil ihnen die Sprache zufremd und das Nachdenken zu ungewohnt ist; die Lectüreangemessener Schriften könnte sie weiter bilden, aber,da das Lesen zu viele Schwierigkeiten für sie hat, so ha-ben sie keine Lust, von Büchern, die für sie geschriebensind, Gebrauch zu machen. Leider gilt dies auch von ei-nem nicht kleinen Theile der sogenannten Honoratioren/wenigstens an solchen Orten, wo für ihre bessere Bildungnicht besser gesorgt ist; sie machen in den Trivialschulenmit der Jugend aus den unteren Volkäklassen de» ncmli-chrn Cursus und werden nachher nicht weiter geführt;ein wenig äusserer Anstand, den ihnen der Tanzmeisterund die französische Grammatik giebt, ein wenig Klim-pern auf dem Klavier oder der Guitarre, und ein wenigsogenanntes hochdeutsch abgerechnet, zeichnen sie sich vorden ungebildeten Volksklasscn durch keine höbere Bildungaus. — Warum wird diesem in die Augen fallendenBedürfniß nicht ernstlicher und nachdrücklicher abgeholfen?Warum wird nicht von Obrigkeitswcgcu den Predigernverboten, Katechumencn, die noch nicht geläufig lesen kön-nen, zu confirmiren und in die Gemeinde der Erwachse-nen aufzunehmcn? Warum wird nicht von Obrigkeits-wegen den Schullehrern zur unerläßlichen Pflicht gemacht,sich einer LesclehrmethoLe zu befleißigen, durch welche sieihre Schüler in kürzerer Zeit und auf eine ganz sichereWeise zum fertigen Lesen bringen können? Warum wird
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