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Ein einziger Schulmeister unter tausend Kindern in einer Schule : ein Beytrag zur Verbesserung der Lehrmethode und Schuldisciplin in niedern Volksschulen
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Sr führe der Einbildungskraft seiner Schülereine Menge von Bildern vor, damit ihr Geisteinen Reicht hum von Vorstellungen zur eigenenselbstthätigen Verarbeitung erhalte.

Er lehre sie, richtige Begriffe, richtige Urtheile, rich-tige Schlüsse bilden; er leite sie an, gegen die bcym Den-ken sich eiuschleichendcn Fehler und Jrrthümer auf ihrerHut zu sepn; er gewöhne sie an ein bestimmtes und deut-liches Denken, damit die Denkkraft in ihnen ge-hoben, gestärkt, geregelt und geübt werde.

Er wecke, belebe und kräftige in ihnen das Gefühlfür das Gute, Heilige, Wahre, Schöne undNützliche, damit ihr Gemüth eine kräftige Rich-tung auf das, was edel ist, erhalte.

Dann legt er, wie L. sagt, in die Gemükher seinerSchüler «inen Sporn, der sie zur eigenen Anstrengungihrer Kräfte reitzt, und dann besteht der Werth und Er-folg seiner Bemühungen nicht sowohl in den Begriffen,Einsichten, Kenntnissen und Geschicklichkeiten, welche sichdie Schüler unter seiner Anleitung erworben haben, alsvielmehr in der innern Kraft des Gemüt Hs undin der Bildung und Richtung der sämmtlichenGemüthskräfte, zu welcher sie durch die eigene selbst-thätige Benutzung seiner Anleitung emporgcreift sind unddurch welche sie sich, als vercdeltere Menschen zu allemguten Werke geschickt fühlen. Diese Bildung ist diejenige,welche Pestalozzi die intensive Bildung, im Ge-gensätze der extensiven, nennt, und auf deren Beförderunger durch sein Bildungsspstem und durch seine Lehrmethodeüberall hinarbeitet.