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Ein einziger Schulmeister unter tausend Kindern in einer Schule : ein Beytrag zur Verbesserung der Lehrmethode und Schuldisciplin in niedern Volksschulen
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Lancaster deutet hier etwas sehr wichtiges an, undwas er hier von seiner, nur einseitig organistrten, Schu-lc behauptet, gilt weit mehr von denjenigen Schulen un<sers deutschen Vaterlandes, in welchen die Jugendbildungvon einem höhern Standpunkte aus und nach ei-ner edlcrn Idee betrachtet und betrieben wird.

Der Lehrmeister kann seinen Schülern eine gewisseSumme von Begriffen bepbringen, die sie mir ihremVerstände auffassen.

Er kann ihnen eine gewisse Summe von Kenntnis»sen mittheilen, die sie in ihrem Gedächtnisse aufbe-wahren.

Er kann ihnen zur Erwerbung eines gewissen Maaßesvon Geschicklichkeiten Anleitung geben, die sie sichdurch Uebung zu eigen machen.

Er kann sie in ihrer Muttersprache üben, daßsie dieselbe fertiger verstehen, sprechen und schreiben.

Und wohl der Schule, worin der Lehrmeister dies mitFleiß und auf die rechte Art thut! In einer solchen Schulewerden bedeutende Fortschritte der Jugend in ihrer Bil-dung sichtbar werden.

Aber es giebt etwas Höheres und Edleres, woraufder Lehrmeister hinzuarbeitcn hat. Er scp noch nicht zu-frieden, wenn er seinen Schülern eine gewisse Summevon Begriffen, Einsichten und Kenntnisse», ein gewissesMaaß von Fertigkeiten und Geschicklichkeiten bcygebracht hat.

Sondern, er wecke die Aufmerksamkeit seinerSchüler, damit ihre Aufmerksamkeit ein für allemalwach und regsam werde. ,

Er übe die Sinne seiner Schüler, damit sie be-stimmt, richtig und behende Höpen, sehen und füh-len lernen.