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Ein einziger Schulmeister unter tausend Kindern in einer Schule : ein Beytrag zur Verbesserung der Lehrmethode und Schuldisciplin in niedern Volksschulen
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solche elende, unwirksame Procedur bezahlt man dem un-tüchtigen Lehrer Gehalt und Schulgeld!

Wer dies liefet, der merke darauf! (M»t»h. xxiv, i5.)e- Gedenket mit Lankaster an den chinesischen Schif-fer !

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In Lanka st ers Schule ist der Wetteifer derSchüldr unter einander eins der hauptsächlichsten Trieb-werke zur Beförderung des Lernens. Wenn durch dieAnwendung dieses Reitzmitcels das Ehrgefühl zu stark an-geregt, zu hoch gespannt und demselben eine verkehrteRichtung gegeben wird: dann entsteht in dem GemütheEhrsucht, und aus einem ehrsüchtigen, also unlau-ternHerzen kann kein freucs lauteres Leben hervorge»hen. (Spr. Salem. IV, r3.) In dieser Hinsicht mußder Lehrer bey der Behandlung seiner Schüler äußerst vor-sichtig zu Werke gehen, und insbesondre bey der Anwen-dung dieses Triebwerks die natürliche Stimmung, denrigenthümlichcn Charakter der einzelnen Schüler beständig«n Auge halten. Im Ganzen und im Allgemeinen wirdder Lehrer besser thun, den Schüler mit sich selbstwetteifern zu lassen, als mit andern. Hier fragt cssich indeß, in wiefern soll der Lehrer von der Anregungeines solchen Wetteifers in einer sehr frequenten SchuleGebrauch machen ? Und da glaube ich, werden ihn fol-gende Regeln sicher leiten: i) Lobe nicht zu viel, be-lohne nicht zu viel. Noch weniger tadle und strafe zuviel, s) Wecke in deinen Schülern das Gefühl für allesGute, Wahre und Schöne, und gicb ihren: Ehrgeitzenicht sowohl die Richtung auf das Uebcrtreffcn Anderer,«ls vielmehr die Richtung auf das Erreichen dessen, was