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Ein einziger Schulmeister unter tausend Kindern in einer Schule : ein Beytrag zur Verbesserung der Lehrmethode und Schuldisciplin in niedern Volksschulen
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Wie und auf welche Weise kan esst er seine tausendKinder stille und beschäftigt erhielt, werden die Leser «rü-den folgenden Abschnitten ersehen.

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Wie viel Zeit bey der gewöhnlichen Art Schule zuhalten verlohren geht, das steht im westphälischen Anzei-ger Jahrgang 1807. Scück 94. u. f. berechnet. DieSchullehrer meines Vaterlandes bitte ich, den angeführtenAufsatz nochmals aufmerksam zu lesen. Nach dem bessernBegriff, den wir Deutsche uns von einer guten Schulemachen, müssen wir es bedauren, daß noch immer in sovielen Schulen über dem bloßen kesenlehren und Lesenler-nrn der größte Theil der Schulzeit zugebracht wird unddaß deshalb so wenig Zeit übrig bleibt, um die Kinderim Denken zu üben, und ihnen gesunde Begriffe undgemcinnllbige Kenntnisse bcyzubringen. Der Buchsta-ben im Alphabeth sind nur 26. Wenn ein Kind täglich4 Buchstaben kennen lernt, so kennt es in Einer Wochesammtliche Buchstaben. Unterrichtet man die Schüler nichteinzeln, einen nach dem andern (nach der gemeinen Me-thode des Aufsagenlassens und Ueberhörens) sondern alleSchüler einer Elasse zusammen und zugleich, an der Leserlehrtaftl oder an der schwarzen Wandtafel oder anStephani's Wandfibel: so müßten doch die sämmtli-chen Buchstabirschüler täglich wenigstens 2 Buchstaben undihren Laut kennen lernen und in 2 Wochen das ganzeAlphabet inne haben. Da vergehen nun aber in manchenSchulen nicht selten mehrere Monate mit dem bloßen Buch-stabenlernen; ja wenn die Buchstaben nun auch endlichnach der gemeinen Methode erlernt sind, so haben dieKinder noch nicht einmal einen richtigen Begri- von dein