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2 ) War man für die Bildung in Seminarien sagen kön-ne. 3) Wie man jene wider die Bildung in Seminariengeinachten Einwendungen zu beseitigen habe. 4) Wie einSchullehrer-Seminarium zweckmäßig cinzurichten sey.
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Sehr viele Schullehrer scheinen auch in Betreff desTriebes zur Thätigkeit sich auf die Kinder unddie Behandlung der Kinder durchaus nicht zu verstehen;entweder suchen sie diesen Trieb mit despotischer Strengezu unterdrücken, oder sie lassen ihn wild und zügel-los. Kinder, die an Leib und Seele gesund sind, habeneinen regen Trieb zur Bewegung und Thätigkeit; siemüssen beschäftigt seyn, wenn dieser Trieb nicht ausartenund eine verkehrte Richtung nehmen soll. Klaget undscheltet nicht über die Unruhe und den Muchwillen eurerSchüler; die Schuld liegt an euch selbst, nicht an ihnen.Das, was ihr Unruhe und Muthwillen nennet, ist einTriebwerk in ihrer Natur, welches der allweise Schöpferhineingepflanzt hat; es ist in ihrem Gemüthe das ncmliche,was der Drang zum Wachsen und Blühen in der Pflanzeist; ohne dieses Triebwerk würde das Leben ihres Geistesnicht fröhlich gedeihen; sie würden in dumpfer Geiffes-trägheit hinbrüten und keine Blüchen treiben und keineFrüchte bringen. Gebet nur diesem Triebe der NaturBefriedigung, und gebet ihm eine guteRichtung.Beschäftiget eure Schüler. Beschäftiget ihre Augen; siewollen gern etwas sehen, und recht sehen. Beschäftigetihre Ohren; sie wollen gern etwas Wissenswerthes hören.Beschäftiget ihre Finger; sie rühren und regen sie gernund wollen gern etwas damit arbeiten. Beschäftiget ihrenVerstand; ihr Verstand will etwas zu denken haben. BttP -