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mechanisch abgerichtet, er muß gebildet seyn. Esist nicht genug, daß er gewisse Kenntnisse erlernt und ge-wisse Geschicklichkeiten sich zu eigen gemacht habe. Er mußsich auf den Menschen und auf das Kind im Menschenund auf den Menschen im Kinde verstehen. Er muß dieWirkungsgesetze der menschlichen Natur studirt haben. Ermuß den Gang kennen, den der Mensch bey seiner Aus-bildung nimmt. Er muß sich im Beobachten des Men-schen und des Kindes geübt haben. Er muß das Denkenaufregcn und regeln, er muß das Herz ansprechen könnenu. s. f. Derjenige Schullehrer, dem es an dieser höher»und edlern Bildung mangelt, gilt unter uns Deutschenschon nicht mehr für einen guten Schullehrer. Und dieseBildung kann in einer solchen mechanisirten und mechanirsirenden Dressir < Anstalt noch viel weniger, als in Nor-malschulen, worin der Lehrcursus auf einige wenige Wo-chen oder auch Monate beschränkt ist, gegeben werden.Seitdem man in Deutschland, angeregt durch die Winkeund Bemühungen des Domherrn vonRochow zu Rerkan, die Idee der österreichischen, und der nach dem Mu-ster der österreichischen eingerichteten, sogenannten Nor-malschulen weiter auszubilden angefangen hat, habenauch unsre Schulmeister-Seminarien allmählich einen an-dern Geist und eine andre Gestalt bekommen. Dieser neueedlere Geist scheint den Engländern noch etwas ganz Un-bekanntes zu seyn. Ich kann nicht umhin, die Leser beydieser Gelegenheit auf einen Aufsatz in der Quartalschriftfür Religionslehrer , Jahrgang 1804 , Quartalstllck 4,Seite 6Z0 —667. „über die Bildung der Ele-mentarschullehrer in Seminarien, von Buschund Natorp" zu verweisen. Es werden in diesem Auf,satze 4 Punkte ausführlich abgehandelt: i) Was mantvjdrr die Bildung in Seminarien zu sagen pflege-