Drittens: Nicht allein die Aermsten, sondernauch die, die in etwas bessern Umständen leben,befinden fich gemeiniglich in der Ungewißheit,in Betreff des Charakters und der Gerschicklichkeit des Lehrers, zn dem sie ihreKinder schicken. Darüber werden nicht selten dieErwartungen der Eltern vereitelt, und nicht seltengeht für sie und ihre Kinder die Hälfte der Zeitverlohren.
Viertens: Die gemeinen S ch n! st uben habenfür die Kinder eine äußerst schlechte Einrichtung.Im Winter und im Sommer sitzen da die armenKinder wer weiß wie lange, fast ohne sich bewe-gen zu können, zum offenbaren Schaden für ihreGesundheit, auf ihren engen Plätzen, wie äuge,fesselt.
Fünftens: Es fehlt in den Schnlen, bey Leh-rern und Schülern, fast ganz und gar an syste-matischer Ordnung und an dem erforderli-chen Triebwerk. Ich will nicht sagen, daßnicht manche Lehrer nach allerlei) Erfahrungen imStande wären, bey Gelegenheit recht zweckmäßigzu verfahren. Ich meync nur, die Anordnung undZusammenstellung der Gedanken, die regelmäßigeVerbindung der sämmtlichen einzelnen Theile zn ei-nem Ganzen, worin das Eigenthnmliche der syste-