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Ein einziger Schulmeister unter tausend Kindern in einer Schule : ein Beytrag zur Verbesserung der Lehrmethode und Schuldisciplin in niedern Volksschulen
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Da haben wir freylicheineBibel-Societät:aber wozu eine Societät, die Bibeln verschenkt,wenn die Leute sie nicht zu lesen im Stande sind?Bedarf nicht eine solche Societät einer ihr zurSeite gehenden Freundinn, einer solchen Socie«tat, welche dafür Sorge trüge, daßalle Kinder im ganzen Lande gehörigunterwiesen würden, um auch die geschenk-ten Bibeln lesen und sich die Hauptsumma derGeschichte und Lehre des Christenthums gebührlicheinprägcn zu können? Eine solche Societät ist eseben, die ich so gern errichtet sähe.

Die hauptsächlichsten Ucbel, welche bey der ge-wöhnlichen Unterweisung und Bildung der Armenstatt haben, sind folgende:

Erstens: Die Lehrer der Jugend sind nochhäufig untüchtige und unmoralische Leu-te. Was können wir erwarten, wenn Spielern,Säufern, frevelhaften und irreligiösen Menschendie Unterweisung der Kinder anvertrauet ist. Ichhabe traurige Veyspiele kennen gelernt.

Zweitens: Viele Lehrer in den Schulen dieserArt leben in notorischer Armuth. Dadurchentgeht ihnen Seitens der Eltern ein gewisserRespekt, welcher ihnen bey der Erziehung ihrerKinder sehr nöthig ist, um ihr Ansehen gehörig zubehaupten.