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auf ihrer Anstrengung beruhen. Fast immer haltihre Thätigkeit mit ihren Hoffnungen gleichenSchritt. Mit der Hoffnung verhält es sich in die-ser Hinsicht, wie mit einer Drathzich - Maschine -in dem Grade, wie die Hoffnung, dieses stärkendeLabsal für den, der mühselig und beladen ist,größer oder geringer wird, vermehren oder ver-ringern wir unsre Thätigkeit und Anstrengung.Würde der Kaufmann Handel treiben ohne Aus-sicht auf Gewinn ? würde der Schiffer rudern, ohneHoffnung den Hafen zu erreichen ? würde der Ackers-mann pflügen ohne Hoffnung zu erndten? EinJeder hat einen Sporn, der ihn zur Thätigkeitreiht, und dieser ist nur nach den verschiedenenAussichten auf Belohnung verschieden. Wir kön-nen uns kein freudenloseres Wesen denken, alseinWesen ohne Bedürfnisse, dessen Wünsche vollkom-men befriediget sind oder augenscheinlich nicht be-friedigt werden können. Ein solches Wesen ver-zweifelt vor lauter Gleichgültigkeit, vor lauterMaiigel an Wünschen und Neigungen. Keine Hoff-nung haben oder alle Wünsche befriedigt fühlen,heißt an der Thür der Verzweiflung stehen. —Dies ans Schulmeister und Schüler augewendet,ist es leicht zu begreifen, in welch einem unglück-seligen Zustande sich diese befinden, wenn sie keinenReih zur Thätigkeit in sich fühlen.
sr