noch ärger, und sind am Ende in ihren Erwartun-gen betrogen. In diesem Mangel an systematischerOrdnung, in dieser verderblichen Unregelmäßigkeitgleichen sich fast alle diejenigen Schulen, welchevon den Kindern der Armen und von Kindernaus den niedern Ständen besucht werden. Daßin solchen Schulen so blutwenig gelernt wird, rührtdann theils von diesem unordentlichen Wesen inden Schulen, theils von der Ungeduld und Unbe-harrlichkeit der Eltern, theils von der unbeküm-merten Sorglosigkeit der Lehrmeister her. Wahr-lich, es ist hier wenig Freude und Ermunterung,weder für Lehrer, noch für Eltern, noch für Schü-ler: und darum ist es kein Wunder, daß unterdem großen Haufen der Armen eine so entschlicheUnwissenheit herrscht. Befremdet es dich, daß sichdie Räder so schwerfällig fortbcwegcn, wenn derWagen schwer mit Koth und Unflat beladen ist? —Ein Schulmeister ist unstreitig ein rechter Sklave,dem die Verwaltung seiner Geschäfte und eineSchule voll Kinder, wie eine schwere Bürde, aufdem Halse liegt: und daher rührt der Widerwillemanches rechtschaffenen Mannes gegen das Schul-amt, welches ihm die Aussicht auf eine mühsame,zwar nützliche, aber seine Kräfte übersteigende Ar-Leit eröffnet. Aber muß dies denn so seyn?Warum ist die Erziehung der lebendigen Jugend
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Ein einziger Schulmeister unter tausend Kindern in einer Schule : ein Beytrag zur Verbesserung der Lehrmethode und Schuldisciplin in niedern Volksschulen
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191
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