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Ein einziger Schulmeister unter tausend Kindern in einer Schule : ein Beytrag zur Verbesserung der Lehrmethode und Schuldisciplin in niedern Volksschulen
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federn, und die Kinder selbst verstehen sich aufsFederschneiden äußerst selten. Gute und gutgeschnit«tcue Federn sind zum Schreibcnlernen ein wesent-liches Erforderniß und den Kindern vergeht Lustund Freude, wenn sie sich mit schlechten Federnbehelfen müssen. Ich weiß, daß Lehrmeister mitrohen, unabgezogencn, undurchsichtigen Federn inder Schnle schreiben lassen, worin der SpaltZähne hat, wie eine Säge. Ein solches Verfahrenverdient eine ernste Rüge und ist höchstens mit derArmnth, die das Kaufen besserer Federn verbietet,zu entschuldigen. Ich habe Schrerbbücher in Hän-den gehabt, worin man es deutlich sehen konnte,daß der arme Junge bey zwanzig Schriften kein ein-zigesmal eine gute Feder gehabt hatte. Wer esweiß, wie viel beym Schreiben lernen auf einenreichlichen Vorrath guter Federn ankömmt, - derkann es begreifen, wie dies den Schülern die Lustbenehmen muß. ") Aber in den Schulen dieserArt geschieht selten etwas zur Ermunterung undErfreuung der Kinder, weder aus guter noch ansunlauterer Absicht. Stock und Ruthe gelten beyvielen Lehrmeistern als die einzigen Mittel, Zuchtund Ordnung in der Schule zu erhalten, und dieseverfechten sie mit einem Eifer, wie weiland dieAnhänger des Nobbcspierre die Guillotine. Ichmöchte es wahrlich bisweilen bezweifeln, ob man-