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Ein einziger Schulmeister unter tausend Kindern in einer Schule : ein Beytrag zur Verbesserung der Lehrmethode und Schuldisciplin in niedern Volksschulen
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blos mechanischen Verrichtungen des Schulhaltens,wie gewöhnlich, größtentheils dem Schullehrer selbstzur Last fallen. Das Schulhalteu muß ihm einewahre Quaal werden, wenn er bedenkt, daß Nie-mand in London für seine Arbeit schlechter bezahltwird, als der Lehrer. Läßt sich einmal ein Mannals Lehrer nieder, so hat er oft für sein ganzesLeben keine belfern Aussichten. Ein Kaufmannkann seinen Handel erweitern; ein Handwerker kannmehr Kundlente bekommen; aber das Einkommendes Schullehrers hängt einzig nnd allein von derzufälligen Anzahl seiner Schüler ab. Ist er einrechtlicher Mann, so darf er seine Schüler nichtüber eine gewisse Anzahl sich vermehren lassen,ohne einen Untermeister als Gehülfen anzunehmcn.Hier ist denn das Ziel aller seiner Aussichten undErwartungen. Und dies ist der Lohn für seine Anbeit, für sein Verdienst! Es ist wahrlich nicht zuverwundern, wenn unter solchen den Muth «liebenschlagenden Umständen manche Lehrer, die keineganz festen Grundsätze haben, von dem Pfade derRechtlichkeit bisweilen abweicheu und dadurch Elternund Kinder mißhandeln. Da läßt ein Lehrer dieSchüler fünf, sechs Schriften in einem Nachmittageschreiben, damit er desto mehr Schreibbücher ansie verkaufen kann. In manchen Schulen sorgtder Lehrer fast nie für ordentlich geschnittene Schreib-