172
der der Armen Tagsschüler *) sind; daß sie deneinen Theil ihrer Zeit zu Hause zubringen und denandern in der Schule; und daß all das Gute,wozu sie in der Schule gewöhnt werden, durch dasschlechte Betragen oder durch das böse Exempelder Eltern zn Hause sehr oft wieder verdorbenwird. Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten.Die bösen Exempel der Spielkameraden sind an-steckend; das Gift ist um so gefährlicher, je ange-nehmer es sich mittheilt. Nun sind diejenigen, wel-che die Aufsicht über die Kinder führen, gewißhäufig im Stande, die Wahl ihrer Spielkamera-den zu leiten und dadurch manches Unheil zu ver-hüten. In meiner Anstalt wird es als ein großesVergehen betrachtet, wenn ein Schüler mit schlech-ten Buben spielt.
Was den eben erwähnten Gemeingeist in Hin-sicht der Erziehung betrifft, so verweise ich die Leserauf meine „Epistel an den Kanzler John Fosterüber die zweckmäßigsten Mittel, die Armen des Lan-des zu erziehen und zu beschäftigen."
Cs giebt auch eine gewisse Manier, Kinder all-dem Stegreife über einen Gegenstand zu befragen.
*) Tagsschüler sind diejenigen, welche «n dem SchulunterrichteTheil nehmen, ohne in der Schulanstalt »u wohnen.