den, so daß man einen Federstrich hören könnte;die Knaben müsset» mit niederhangenden Armensitzen. In diesem Falle muß der Lehrmeisterdas Geschäft des Monitors übernehmen, und solange katcchisirt wird, muß eine feyerliche Stilleund Ordnung herrschen, wie in einem Bethause.Dies muß wenigstens Einmal im Tage geschehen.Hauptsächlich muß der Lehrmeister hiebey daraufachten, ob die Monitors ihre Schuldigkeit gethanhaben; und dies zeigt sich gleich an der Ordnung,welche in der Schule herrscht, an der Hurtigkeit,womit die Kinder das Examen bestehen, und ander allgemeinen Feyerlichkeit und Achtsamkeit, webche in der Schule verbreitet ist.
Nun sind hier noch zwey Punkte in Betreff derreligiösen Bildung in Betracht zu ziehen, nemlich:die Macht des Veyspiels, und der Einfluß eüneS gewissen Gemeingeistes, welcher in allenGesellschaften und Verbindungen, folglich auch inSchulen herrscht.
Der Lehrer sollte ein Mann seyn, dessen Vor«dild der Jugend zur Nachahmung dienen kann;ohne dies lebendige Vorbild werden seine Lehrenoft wenig frommen. Mit Recht erwartet man vietvon der Wirksamkeit der Erziehung. Hier mußman es aber nicht unbemerkt lassen, daß die Kin<