99
Ich pflege solche Knaben durch theurere Bücherund andre Prämien, silberne Federn, bisweilenauch silberne Medaillen, die ich ihnen schenke, zubelohnen. Auf den Medaillen lasse ich den Namendessen, der sie empfängt, und die Anzeige seinesVerdienstes eingraben. Einigen meiner ältern Kna-ben habe ich auf meine eigenen Kosten silberneUhren geschenkt, und ich glaube, daß diese Auf-munterung einen bedeutenden Erfolg gehabt hat.
Eine andre Methode, Knaben, die sich durchEifer im Lernen auszeichnen, aufzumuntern, isteben so ehrenvoll, und nochl weniger kostspielig.Ich habe in meiner Schule einen Verdienst-Orden gestiftet. Jeder Knabe, der ein Mitglieddieses Ordens ist, trägt eine silberne Medaillemit einer platirten Kette an seinem Halse. Nurdiejenigen Knaben werden in diesen Orden ausge-nommen, welche sich entweder durch Fortschrittein ihren eigenen Studien, oder durch vorzüglicheBemühungen um die Unterweisung Anderer, unddurch Beharrlichkeit in tadellosen Sitten auszeichrncn. Diese Auszeichnung ist eine Art von Adel.Diejenigen Glieder einer Gemeinde, welche ihremVolke aus edlern Bewegungsgründen wichtigeDienste leisten, sind die Edlen der Gemeinde; unddie Auszeichnung, die ein solcher edler Mann ge-nießt , erbt auf seinen Sohn fort, wenn dieser sieG 2