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nicht durch seine Aufführung verscherzt. Es istmoralisch unmöglich, daß nicht der Glanz wirklich-gemeinnütziger oder auch blos blendender Thatenauch eine Art von wahrem oder falschem Scheinauf die Abkömmlinge solcher ausgezeichneten Män-ner werfen sollte. Hierauf gründet sich nach mei-ner Meynnng der wirkliche und der Erb-Adel.Der Erbadel kann natürlich in Schulen nicht stattfinden, sondern nur der wirkliche Adel. In jedemFalle sind alle Auszeichnungen des Adels in derbürgerlichen Gesellschaft blos bürgerliche Auszeich-nungen, welche andeutcn, daß diejenigen, dieder-gleichen Auszeichnungen genießen, dem Staate we-sentliche Dienste geleistet haben. Der Adelstandkann, wie jede andre Einrichtung, gemißbraucht wer-den; aber an und für sich selbst ist er nach mei-nem Dafürhalten eine der wohlthatigsten Auszeich-nungen in der bürgerlichen Gesellschaft, — eineAuszeichnung, die in allen Gesellschaften statt ge-funden hat und statt finden wird, darum weil sienatürlich ist. Die Auszeichnungen und die Titel,die mit dem Adelstande verknüpft sind, sind , blosbürgerliche äussere Bezeichnungen vorhergegangenerVerdienste. Diese Auszeichnungen mögen nun ver-dient oder unverdient seyn, auf Wahrheit oderauf Schmeichelei) sich gründen die Stiftung desAdelstandes ist und bleibt rein und unbefleckt und