che des Worts, so wie sie es auf die Schieferta-fein schreiben, vergegenwärtigen. Geben wir aufuns selbst Acht, wenn wir Buchstaben schreiben,so werden wir finden, daß das Schreiben mit derOrthographie so genau zusammenhängt, daß wirkein Wort schreiben können, ohne cs beym Schrei-ben zu buchstabiren und jeden Fehler, der etwaunterlaufen will, unwillkührlich zu verbessern.
Wenn mm diese zwanzig Knaben in einer ge-wöhnlichen Schule wären und ein jeder sein Buchhätte; wenn jeder einzelne bey dem Lehrer läseoder buchstabirte, während die übrigen neunzehn,so wie cs ihnen grade behagte, in ihre Bücheroder über ihre Bücher hinweg sähen; oder wennman sie auch durch Furcht und Zwang dahin bräch-te, daß sic ihre Augen ins Buch richteten.- könn-ten wir sicher seyn, daß ihre Aufmerksamkeit wirk-lich so rege und thätig ist, wie es scheint?— Habensie hingegen Schiefertafeln, so kann der zwanzigsteKnabe beym Lehrer lesen, während die übrigenneunzehn, statt müßig zu sitzen, auf ihren Schie-fertafeln Wörter buchstabieren. ").
Bey meiner neuen Einrichtung kann die Classebuchstabiren, schreiben und lesen, zu gleicher Zeit.Ueberdies kann man mit der ncmljchen Mühe, wo-mit man zwanzig unterrichtet, auch sechszig oderhundert unterrichten, wenn man nur einige von den