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Ein einziger Schulmeister unter tausend Kindern in einer Schule : ein Beytrag zur Verbesserung der Lehrmethode und Schuldisciplin in niedern Volksschulen
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Kräfte auf, fest entschlossen, sich nicht übertreffenzu lassen. Ich verlohr in der Folge die Wette;aber wenn sie fnnfzigmal mehr gegolten hätte, fohätte sie keinen bessern Erfolg haben können. Meinevorhin erwähnten Schulschwänzer waren in denLeyden wettstreitenden Classen. Sie nahmen an derEhre ihrer Classen einen so ernstlichen Antheil, daßsie, statt zu schwänzen, zur Schule kamen, umihren Kameraden die Ehre, die mehr als der Ge-winnst war, erstreiten zu helfen. Der Antheil, densie an der Sache nahmen, war sogar so groß, daßsie ein wahres Wohlgefallen an der Schule bekamen,und vorzüglich besserte sich der für fast unverbesser-lich gehaltene Knabe; dieser wurde einer der bestenSchüler und zeichnete sich aus durch seine Fortschritteim Lernen; in zwey Jahren, die er von der Zeitan noch bey mir blieb, hörte man nichts wiedervon Schulschwänzen. Auf diese Weise bewirkte ei-ne kleine Nacheiferung und ein geistigesInteresse eine bessere Aufführung und eine Freu-de am Lernen, welche weder das Holzscheit, nochdie Peitsche, noch irgend eine harte Behandlungvon dem Vater bewirken konnte. An diesem Kna-ben war die Besserung nur auffallender, weil erein verstockter Sünder zu seyn schien; sonst warennoch mehrere andre Schüler da, welche zu devnehmlichcn Zeit und durch das rrchmlichH Mittet